Anfrage zum Stellenabbau, Produktionsverlagerungen und Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie (inklusive Zulieferer) in Baden-Württemberg
Link zur vollständige Anfrage und zur Antwort der Landesregierung
Frage: Welchen (weiteren) Stellenabbau in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie bzw. im vollständigen Automobilcluster Baden-Württembergs prognostiziert die Landesregierung bis 2030, 2035 bzw. 2040 nach aktuellem Stand (gegebenenfalls Aktualisierung der Zahlen aus der 2023 publizierten Strukturstudie)?
Antwort: Die Landesregierung verweist zur Beantwortung der Frage auf die Zusammenfassung der prognostizierten Beschäftigungseffekte in der erwähnten Studie. Im konservativen Szenario sinkt die Beschäftigung im vollständigen Automobilcluster von rund 480 100 Personen (Basis 2022) auf rund 443 400 Personen im Jahr 2030 (−8 Prozent), im progressiven Szenario auf rund 414 100 Personen (−14 Prozent). Bis 2040 wird im progressiven Szenario ein Rückgang auf rund 325 600 Personen (−32 Prozent) ausgewiesen. Für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie (Clusterkern) und für den Zeithorizont 2035 enthält die Studie keine separaten Berechnungen.
Die seit Veröffentlichung der Studie eingetreteneEntwicklung legt nahe, dass die tatsächlichen Beschäftigungsrückgänge schneller eintreten als 2022/2023 modelliert.
Apollo-news: Baden-Württemberg: Jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie droht bis 2040 wegzufallen

